(Heinrich Deinzer) Seit Jahren mache ich es mir zur Gewohnheit, an den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag im November teilzunehmen. Dabei marschiere ich immer hinter der Fahne der Krieger- und Reservisten-Kameradschaft Vilseck her. Sie soll die älteste Kriegervereinsfahne Bayerns sein. Das kann man glauben, denn obwohl sie in der Zwischenzeit mindestens zweimal restauriert worden ist, wurde sie bereits im Jahre 1818 vom König Maximilian Josef I. von Bayern dem damaligen Bürgerwehrbataillon gestiftet.

Abbildung: der langjährige Fahnenträger Helmut Lieske (†19.Juni 2009) präsentiert die rechte Seite der Fahne: Auf beiden Seiten im mittlerem Felde auf weißem Seidengrunde ist in goldgestickten Buchstaben die Inschrift „Maximilian Joseph Koenig von Baiern“ zu lesen. In den Eckfeldern befindet sich ebenfalls auf weißem Grund das Wappen von Vilseck mit der Umschrift: Vilseck – Sigillum Civium. Die übrige Umrahmung des Mittelfeldes trägt die bayrischen Rauten. Die Feldereinteilung ist durch aufgenähte Goldborten hergestellt.
Das Bataillon wurde 1816 aufgestellt und bestand aus dem Bataillonsstab und fünf Kompanien. Diese waren auf die Standorte in den umliegenden Ortschaften Schlicht, Ehenfeld, Großschönbrunn und Irlbach aufgeteilt. Eine Kompanie und der Stab verblieben in Vilseck. [1] Bürgermilitär hatte in Bayern eine lange Tradition und geht zurück auf die Landesdefension und die Landfahnen, die neben dem teuren regulären Militär, das für die Feldzüge eingesetzt wurde, im Notfall die eigene, engere Heimat verteidigen sollte. Leider war diese Tradition nicht besonders ruhmreich, denn die Mittel waren stets knapp, dadurch die Ausrüstung miserabel und die Verköstigung und die Bezahlung blieb oft aus. Die Moral war dann entsprechend. Paul Ernst Rattelmüller[2] gibt dafür reichlich Beispiele. Die Herrschenden waren dabei oft in der Zwickmühle. Wollte man einerseits den an der Waffe ausgebildeten und geübten Schützen, so wollte man doch andererseits sein Volk nicht zum Wilderer erziehen. So wurde häufig das Schützenwesen in den Städten zwar gefördert, auf dem Land aber verboten. 1806 wurde Bayern Königreich und war noch mit Napoleon verbündet, doch bereits mi dem Kantonsreglement von 1804/1805 wird für „die Ausdehnung des Bürgermilitärs über das ganze Land“ endlich eine gemeinsame militärische Regelung geschaffen. Es erscheint die Verordnung „über die Uniformierung und Organisierung des bürgerlichen Militärs in den Städten, Flecken und Märkten des Königreich“. Die Formationen nach Gattung, Organisation und Größe waren genau geregelt. Jeder Bürger bis zum 60. Lebensjahr musste sich einschreiben lassen. Unteroffiziere und Offiziere wurden gewählt, wobei bei der Besetzung der Offizierschargen „vorzüglich auf Magistratspersonen, Patrizier, den Handelsstand und sonstige Honoratioren Rücksicht genommen werden sollte“. Die Aufgaben der Bürgerwehren bestanden im Inneren. Nie kehrt ein Bürger seine Waffe gegen den äußeren Feind, war der Grundsatz.
Sie leisteten polizeiliche Unterstützungs-dienste, hielten Wache an militärischen Objekten, wenn das Feldheer ausgerückt war oder verliehen weltlichen und kirchlichen Festen durch Aufmarsch und Paradieren militärischen Glanz. Eine Aufgabe sollte aber noch erwähnt werden: Auch bei Exekutionen sollten sie mithelfen, wenn das als nötig erachtet wurde.
Bekleidet waren die Bürgerwehrsoldaten mit weißen Hosen, dunkelblauen Röcken, einem Filzkrempehut (Preußenhut) mit weißblauer Kokarde und weißem Riemzeug. Die Bewaffnung bestand aus Steinschlossgewehren und kurzen Säbeln. Geübt wurde in der Regel am Sonntagnachmittag. Beim Waffendrill wurden die Flintsteine durch geschnitzte „hölzerne Feuersteine“ ersetzt, um die kostbaren echten Steine und die Batteriedeckel zu schonen. Rot gefärbte Rundhölzer simulierten die Patronen.
Gerne hätte ich Genaueres über die die Gewehrtypten und -Modelle in Erfahrung gebracht. Doch bei dem damals verwendeten Sammelsurium an Feuerwaffen war mir das nicht möglich. Die Bürgerwehren erhielten sicherlich die ältesten noch einigermaßen brauchbaren Waffen. So erscheint es möglich, dass die Vilsecker Bürgerwehr noch mit den napoleonischen Musketen M 1777 ausgerüstet war.
Das also war die Lage im Königreich Bayern und damit in Vilseck, als am 31. Mai 1818 die vom König gestiftete Fahne feierlich auf dem Marktplatz geweiht wurde. Eine genaue Schilderung dieses Vorgangs ist uns im Tagebuch des Heinrich Winkelmaier, geboren am 31. Oktober 1762 in Vilseck, überliefert.[3] Ich zitiere daraus:
„Den 31. Mai ist die Fahnenweihe von unserem Bataillon gewesen, auf dem Markt an dem Rathaus war ein Altar aufgebaut, eine Messe ist gelesen worden von unserem Pfarrer Tremel und eine feierliche Zeremonie und eine Weihung der Fahne gehalten worden. Der Oberst von Horneck und Major Kürzing, alle Hauptmänner, Ober- und Unterleutnant, und Unteroffizier, auch von den Gemeinden hat jeder einen Nagel in den Fahnenstiel geschlagen, während der schönen Bataillonmusik. Die Menge Menschen, die zugegen waren, ist schreckbar gewesen. Auf den Dächern und Bodenfenstern haben die Menschen zugesehen. Nach aller Feierlichkeit ist bei Leonhart Schertl, Weinwirt, eine Tafel auf 40 Personen gegeben worden, dafür zahlte so auch in mehreren Wirtshäusern, wo alles lustig in der ganzen Nacht zugegangen hat.“ Auch der Fahnenstiel mit den eingeschlagenen Nägeln wird heute noch verwendet. Wie oft mag das Bataillon mit ihr ausgerückt sein? Im oben genannten Tagebuch werden uns einige Beispiele genannt.
„Am 16. November 1822 ist die Königliche Prinzessin Amalie von Bayern durch Hahnbach nach Dresden gereist, hat den Kronprinzen von Sachsen geheiratet und ist in Hahnbach das 1. Und 2. Bataillon aufgezogen und paratiert…. Am 1. September 1826 nachts halb zwölf Uhr ist Sebastian Maier gestorben, geboren den 25. August 1755, 71 Jahre und 8 Tage. Er ist als Leutnant begraben worden.“ „1828, am 20. September, früh 1 Uhr ist Michael Maier, Oberleutnant und gewesener Bürgermeister gestorben. Er ist als Offizier begraben worden mit der ganzen Musik der Kompanie.“
Beerdigungen waren für die Bürgerwehr sehr wichtig und es war genau geregelt, wieviel Mann für den entsprechenden Dienstgrad antreten mussten. Ein etwas erfreulicherer Auftritt wird uns am Fronleichnamstag 1848 berichtet: „Bürgermilitär und Freikorps aufgezogen.“
Die überlieferten Erwähnungen der Bürgerwehr waren alle unkriegerisch und unspektakulär. Militärischen Ruhm konnte und brauchte sie nicht zu gewinnen. So verloren die Bürgerwehren nach der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in Bayern 1868 ihre Bedeutung und wurde aufgelöst. Das Paradieren in Ortschaften der Umgebung war ja auch mit langen und beschwerlichen Anmarschwegen verbunden und so vollzog sich die Auflösung wohl ziemlich sang- und klanglos. Darüber ist uns nichts berichtet.
So übergab man nun die entbehrliche Fahne der Stadtverwaltung Vilseck zu treuen Händen und als nach dem siegreichen Feldzug 1870/1871 der Veteranen- und Kriegerverein gegründet wurde, erhielt er die ehrwürdige Fahne als Vereinsfahne. Sie diente ihm bis 1934, wo eine zeitgemäßere, eine Kyffhäuserbundfahne angeschafft werden musste. Doch die Stadt bewahrte die alte Fahne wiederum auf und nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt sie der Kriegerverein zurück.
Vom 2. Bis 4. Juli 1960 feierte der Veteranen- und Kriegerverein Vilseck und Umgebung, wie er jetzt offiziell hieß, sein 75-jähriges Gründungsfest und dabei wurde unserer Fahne eine ganz besondere Ehre zuteil. Sie wurde mit der Kronprinz-Rupprecht-Medaille ausgezeichnet. Die Medaille wurde von Kronprinz Rupprecht am 18. Mai 1925 zur Anerkennung von Verdiensten um den vaterländischen Gedanken und zur Erinnerung an den Stifter für ihn besonders nahestehenden Personen gestiftet.[4] Diese Auszeichnung trägt die Fahne noch heute stolz wie ein Fahnenband. Das Fest war wohl ein voller Erfolg, denn die lokale Presse berichtete in mehreren Artikeln überschwänglich darüber. Unverkrampft sprach der damalige Landrat Dr. Hans Raß noch vom Bekenntnis zur Heimat, Volk und Vaterland, dem Bekenntnis zum Frieden, zur abendländischen Kultur und zum Christentum und von der Treue und Kameradschaft, wie sie die Kriegervereine pflegen. Diesen Werten können wir uns auch heute noch verpflichtet fühlen und in dieser Tradition steht auch der Volkstrauertag, dessen Feierlichkeiten die Fahne von 1818 noch heute den würdigen Rahmen verleiht.
Quellen und Anerkennung
In den Archiven der Stadt Vilseck ist in der Chronik von Eugen Hierold (Vater) etwas darüber enthalten. Dieses Material stellte mir freundlicherweise Peter Mallmann zur Verfügung. Sehr detailliert beschreibt Rattelmüller die Geschichte der Bürgerwehren (siehe Anmerkung 2). Den Hinweis darauf erhielt ich von Dr. Dieter Storz vom Bayrischen Armeemuseum in Ingolstadt, beschafft hat es mir Jörg Fischer vom Stadtarchiv Amberg, dem ich auch die Zeitungsartikel zum Gründungsfest 1960 verdanke. Allen Beteiligten herzlichen Dank.
Der o.a. Aufsatz wurde erstmals im Band 53 der Reihe „Oberpfälzer Heimat“ veröffentlicht.
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Abbildungen: Darstellung von Bürgerwehrsoldaten an den Wänden des Bürgersaals im Gasthof zum Hirschen, Hotel Angerer, in Vilseck
[1] HIEROLD, Eugen; Chronik der Stadt Vilseck, Seite 201
[2] RATTELMÜLLER, Paul Ernst, Darstellung der Landwehr des Königreichs Bayern
[3] Eine Kopie des Tagebuches des Heinrich Winkelmaier erhielt ich von Franz Winkelmaier (†), siehe dazu auch OH 52.
[4] SCHREIBER, Georg, Bayrische Orden und Ehrenzeichen.
Text: Heinrich Deinzer
Bilder: Norbert Reuschl
Die Kriegerfahne 2018

V.l.n.r.: 2.Vorsitzender Heinrich Deinzer, 1.Vorsitzender Maximilian Hammer, Adolfine Nitschke, 1.Bürgermeister Hans-Martin Schertl
Über die Restaurierung der Fahne
Als neu gewählter und junger Vorstand der Vilsecker Reservistenkameradschaft kam auf mich die Aufgabe der Zusammenführung von Reservistenkameradschaft und Kriegerverein zu.
Die Zusammenführung der beiden Vereine bedeutete für mich als Vorstand eine immense Herausforderung, bedingte auch die Änderung der Satzung und brachte für mich als Gesamtvorstand eine wesentliche Steigerung der Verantwortung, z.B. Kanone und deren Schwarzpulvereinkauf, Zulassung und Überprüfung der Kanone, die Trennung bzw. die Zusammenführung der Finanzen.
Im Vereinsvermögen befand sich dann noch eine Fahne, die historisch nicht ohne Bedeutung war, sie ist die älteste Kriegerfahne in Bayern und natürlich auch in einem nicht mehr so guten Zustand. Sie wurde ca. 10 Jahre vorher zu einem Jubiläumsfest der Krieger- und Soldatenkameradschaft „hergerichtet“ doch was bei dieser Reparatur oder Verschönerung der Fahne passierte, dazu komme ich noch später.
Die Fahne hatte mittlerweile schon eine neue Fahnenstange bekommen, da mit der alten Fahnenstange die Fahne ziemlich schwer war. Wo die alte, sprich original Fahnenstange abblieb war ebenfalls nicht bekannt, meine Vermutung, die sich dann nicht bestätigte, war, dass diese einfach entsorgt d.h. verbrannt wurde.
Die Fahne stellte mich nun vor zwei Herausforderungen, zum Einen wer ist hier die geeignete Fahnenwerkstatt und zum anderen, wie kann die Fahnensanierung finanziert werden.
Zuerst suchte ich eine Fahnenstickerei in Bad Reichenhall auf. Diese Stickerei lehnte den Auftrag ab, die Begründung war, dass bei solch historisch bedeutsamen Fahnen sie nicht das notwendige Knowhow besäßen.
Bei einer weiteren Nachfrage in Niederbayern hatten wir nicht das Gefühl, ordentlich bzw. im historischen Sinne die Fahne restauriert zu bekommen.
Der dritte Anlauf in Michlfeld bei der Regens-Wagner-Stiftung stellte sich dann aber als Volltreffer heraus.
Die Chefin der Regens-Wagner-Stiftung, eine Fahnenstickmeisterin, erkannte sofort den historischen Wert der Fahne und bedauerte auch zeitgleich die gemachten Fehler bei der letzten Sanierung, welche von einer Handarbeitslehrerin im gleichen Haus ca. 10 Jahre vorher vollzogen wurden.
Durch die Reparatur in der Vergangenheit wurde der Originalzustand verändert, teilweise sogar Teile eingefügt, die es zur damaligen Zeit nicht gab.
Nach längerem Suchen konnten wir dann ein Foto mit dem Originalzustand finden, die Sanierung mit Wiederherstellung in den Originalzustand wurde durch die Regens-Wagner-Stiftung dann als möglich definiert. Nach Einholung eines Kostenvoranschlages machte ich mich an die Beschaffung des Geldes.
Auf Empfehlung des damaligen Bürgermeisters Richard Schlicht startete ich bei den Mitgliedern eine Spendenaktion, bei den Weihnachtsfeiern haben die Mitglieder das Essen selbst bezahlt, diese Summe floss ebenfalls auf das Spendenkonto.
Wir konnten nun 80% der Summe aufbringen und von der Stadt Vilseck wurde der Rest von 1000,- DM beigesteuert.
Die Spendenaktion wurde von der Stadt Vilseck unterstützt, da jeder Spender eine Spendenquittung von der Stadt Vilseck bekommen hat.
Die neu sanierte Fahne war bereits im Einsatz, als mich der damalige 2. Vorstand Helmut Lieske anrief und mitteilte, dass er die originale Fahnenstange wieder aufgetrieben hat.
Diese war im wahrsten Sinne des Wortes kurz vor der Entsorgung in einen Kachelofen gerettet worden.
Als Vorstand der KRK Vilseck war ich sehr stolz auf alle Vereinskameraden, denn die Sanierung bzw. Restaurierung wurde nur durch die Spendenaktivität der Mitglieder möglich.
Als ehemaliger Vorstand der Krieger- und Reservistenkameradschaft Vilseck freue ich mich sehr, dass diese Fahne, die ein Stück Geschichte der Stadt Vilseck darstellt, nun der Stadt übergeben wird und als ein Stück Kulturgut allen Bürgern zugänglich gemacht werden kann.
IN TREUE FEST
Claus Barth
Ablauf der Feierlichkeiten zum 200-jährigen Fahnenjubiläum am 30.Mai 2018 im Zehentkasten der Burg Dagestein
18:00 Uhr Beginn
Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Ägidius
Marsch der Fahnenabordnungen und Gäste zur Burg Dagestein
Musikalische Begleitung durch die Dagesteiner Musikanten unter Hermann Hänsch
Begrüßung durch die Böllerschützen von Tell Vilseck und der Vereinskanone
Einzug in den Zehentkasten mit kleinem Sekt-Stehempfang
- Eröffnung durch die Geschwister Rosemann
Ludwig v. Beethoven (1770-1827): Serenade, op. 8 in D-Dur – 1.Satz: Marcia Allegro
- Begrüßung der Gäste und der Vertreter der Stadt durch 1. Vorstand der KRK
- Vorstellung der Gäste durch 2. Vorstand der KRK
- Grußworte des 1. Bürgermeisters
- Grußworte der Gäste
- Zwischenspiel, Geschwister Rosemann
Ludwig v. Beethoven (1770-1827): Trio Nr. 1, op. 3 in Es-Dur – Exposition des 1. Satzes: Allegro
- Festvortrag von Dr. Manuel Trummer
- Zwischenspiel, Geschwister Rosemann
Franz Schubert (1797-1828): Trio in B-Dur, D 471 – 3.Satz: Minuetto
- Übergabe der Jubiläumsfahne an die Stadt (Vorstand KRK à BGM)
- Schlussworte des 1.Vorstandes der KRK
- Gemeinsames Singen der Bayernhymne
Konrad Max Kunz ( 1812-1875): Bayernhymne in der Bearbeitung für Streichtrio
Im Anschluss: kleiner Imbiss
Vereinbarung zur Übergabe der Kriegerfahne an die Stadt Vilseck am 30.Mai 2018
| Die Krieger- und Reservistenkameradschaft Vilseck und Umgebung e.V.,
vertreten durch den 1. Vorstand Maximilian Hammer, Die Krieger- und Reservistenkameradschaft Vilseck übergibt ihre Fahne, die im Jahre 1818 geweihte Fahne der Bürgerwehr, in die Obhut der Stadt Vilseck. Zur Fahne gehören die Originalfahnenstange von 1818 sowie eine später gefertigte leichtere Fahnenstange. Ebenso diverse Fahnenbänder sowie die der Fahne verliehene Kronprinz-Rupprecht-Medaille. Die Stadt Vilseck verpflichtet sich, die Fahne und die o.a. Gegenstände in einer Vitrine im Rathaus sicher zu verwahren und der interessierten Bevölkerung für die Besichtigung zugänglich zu machen. Eine Veräußerung der Fahne oder der dazugehörigen Gegenstände darf nicht erfolgen. Auf diese Weise soll ein historisch bedeutsames Relikt aus der Vergangenheit der Stadtgeschichte bewahrt und für alle Bürger erhalten werden. Vilseck, am 30.Mai 2018
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