Fahne Kronpronz Rupprecht MedailleKronprinz Rupprecht-Medaille der Fahne, verliehen am 3.Juli 1960

Kronprinz Rupprecht stiftete die Medaille am 18.Mai 1925 zur Anerkennung von Verdiensten um den vaterländischen Gedanken und zur Erinnerung an den Stifter, bestimmt für ihm besonders nahestehende Personen.
Die nach dem Entwurf von Theodor Georgii hergestellte Medaille kam in Gold, in Silber vergoldet, in Silber und in dunkel gebeizter Bronze zur Verleihung.
Die Vorderseite zeigt den nach links gewendeten Kopf des Stifters mit der Umschrift RUPPRECHT MCMXXV (1925); unten am Rande, klein, das Monogramm des Künstlers TH G..

Die Rückseite zeigt den bayerischen, gevierteten Wappenschild, darüber die Krone, umgeben von zwei, unten übereinander liegenden Lorbeerzweigen; am Rande läuft eine perlenförmige Einfassung. Die Größe misst 32Millimeter.
Das Band ist 35 Millimeter breit, in der Farbeneinteilung dem Ritterband des Hausordens von Hl. Georg entsprechend (siehe Seite 37).
Die goldene Medaille wurde um den Hals, die anderen auf der Brust getragen. Die Medaillen hatten, bei gleicher Größe, längliche Drahtösen. Im Laufe der
Verleihungszeit erhielten dann die silbernen und bronzenen Medaillen kugelförmige Ösen mit gewöhnlichen Ringen.
Die Herstellung erfolgte in der Staatlichen Münze in München, in der versehentlich 12 Exemplare in echt Gold geprägt wurden, da zunächst nur die Ausgabe in Silber
vergoldet vorgesehen war. Neben diesen und weiteren silber vergoldeten Medaillen, für Personen höchsten Ranges, kamen 252 mattsilberne und 1381 bronzene Medaillen zur Verleihung.

H./Schr. Nr. 339b-e[1]

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[1] SCHREIBER, Georg, Bayrische Orden und Ehrenzeichen.